SimpliServDocs

Posteingang (IMAP) einrichten

E-Mails per IMAP empfangen — Server, Port und Zugangsdaten manuell hinterlegen, auch ohne Microsoft 365

→ E-Mail-Einstellungen in SimpliServ öffnen

Mit IMAP holt SimpliServ E-Mails aus deinem Postfach ab – so landen Antworten deiner Kunden direkt im passenden Vorgang. Den Versand richtest du getrennt über SMTP ein; der Posteingang läuft über IMAP.

Du brauchst die Berechtigung admin.settings.update. Die IMAP-Felder findest du unter Administration → E-Mail im Abschnitt Posteingang (IMAP).

IMAP manuell einrichten

E-Mail-Einstellungen öffnen

Gehe zu Administration → E-Mail und scrolle zum Abschnitt Posteingang (IMAP). Aktiviere oben den Schalter IMAP aktivieren.

Zugangsdaten eintragen

Trage die Daten deines Mail-Anbieters ein:

  • Server / Host (z. B. imap.ionos.de, imap.gmail.com)
  • Port – meist 993 für SSL, 143 für STARTTLS
  • Verschlüsselung – SSL (Port 993) oder TLS (Port 143)
  • Benutzername und Passwort des Postfachs
  • Ordner – Standard ist INBOX

Verbindung testen

Klicke auf IMAP testen. SimpliServ meldet sofort, ob Login und Verbindung klappen. Bei einem Fehler stimmen meist Port, Verschlüsselung oder Passwort nicht.

Speichern

Nach erfolgreichem Test speicherst du. Ab jetzt ruft SimpliServ neue Nachrichten ab und ordnet Antworten dem richtigen Vorgang zu.

Microsoft 365? Dann OAuth statt manuellem IMAP

Für Microsoft-365-Postfächer empfehlen wir die OAuth-Anbindung statt Benutzer/Passwort – Microsoft schaltet Basis-IMAP zunehmend ab. Solange eine Microsoft-365-Verbindung besteht, sind die manuellen IMAP-Felder gesperrt (OAuth verwaltet sie). Siehe Microsoft 365 verbinden.

Willst du doch manuelles IMAP nutzen, trenne zuerst die Microsoft-365-Verbindung im Connector – danach sind die Felder wieder editierbar.

Andere Anbieter (z. B. Google Workspace, IONOS, eigener Mailserver) funktionieren direkt per manuellem IMAP. Bei Google/Workspace nutzt du ein App-Passwort statt deines normalen Passworts.

Zertifikat & erweiterte Optionen

  • Zertifikat prüfen – standardmäßig an. Nur bei selbst­signierten Zertifikaten (eigener Server) abschalten.
  • Letzte UID – der Abruf-Stand. Normalerweise nicht anfassen; im Support-Fall lässt sich darüber gezielt neu einlesen.

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